Schlaf Kindlein schlaf….bitte!!!

Da wir nur einen kurzen Abstecher nach Öland geplant hatten, jedoch die größten Highlights nicht verpassen wollten, machten wir heute einen Abstecher zum Schloss Bornholm und dem Park Solliden. Während ersteres eine Ruine ist, die einige Ausstellungen beherbergt, ist zweiteres der amtierende Sommersitz der Königsfamilie. Daher können dort nur die üppigen Gärten besucht und besichtigt werden, aber nicht das Schloss selbst. Nach diesem kulturellen Erlebnis ging es wieder über die Ölandsbron auf das Festland und zu unserem nächsten Übernachtungsort…wieder einem Stellplatz am Hafen, wieder waren wir die „kleinsten“ und die einzigen Nicht Schweden. Interessanterweise werden dort Stellplätze nicht nur für Autos sondern auch für Boote angeboten.
Ganz vergessen habe ich zu erzählen wie die Bezahlung an den Stellplätzen funktioniert. Es gibt drei Möglichkeiten: 1. Swish – eine App, über die der Betrag unter Angabe einer spezifischen Nummer überweisen wird – leider jedoch nur von einem schwedischen Konto aus möglich, 2. Briefumschlag, in den das Geld passend gegeben wird. Vorn auf das Kuvert werden das Autokennzeichen und Datum geschrieben, 3. Eine Telefonnummer, unter der man den Verantwortlichen erreicht und bar bezahlen kann.
Wir haben den Platz genutzt und Kalle etwas „Aus(lauf)robb“ gegönnt. Dieses Mal haben wir uns vorgenommen Kalle zeitiger ins Bett zu bringen und ja, er war zeitig im Bett…geschlafen hat er allerdings erst 22:30 Uhr…nix mit Aussicht genießen und chillen. Allerdings war es sehr unterhaltsam wie er sich durch das Bett gerollt hat und jede neue Schraube, neues Band, was auch immer entdeckt hat…er hat sich über eine halbe Stunde mit einem Gummiband beschäftigt…daran gezogen und gefreut wenn es zurückgeschnippst ist…die Mama hat derweil schon jegliche Szenarien in ihrem Kopf abgespielt was passieren kann, wenn ihn das Gummi im Gesicht trifft….Aber schließlich müssen Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen und puuuuh es ist ja nix passiert.
Als wir dann auch schlafen durften, mussten wir uns ganz an den Rand quetschen, denn Kalle war auf dem Rücken mit ausgebreitet Armen eingeschlafen und wir wollten es nicht riskieren ihn noch einmal zu wecken…das kann man sich ja vorstellen wie erholsam die Nacht war und was uns nicht am Morgen weh getan hat 😉

Empfehlung: Ruhig mal einen Stellplatz einfließen lassen – ist günstiger, kann aber trotzdem vergleichbar schön und ausgestattet wie ein Campingplatz sein.

Highlight: unser Mittagessen: Räksmörgas (Krabbenbrot)

Lowlight: Kalles Schlafverhalten.

FTI: 6

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