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  • Hast du einen See brauchst du kein Meer mehr

    Hast du einen See brauchst du kein Meer mehr

    Ganz romantisch wurden wir am Samstagmorgen von einem großen Lastwagen geweckt, der direkt neben uns etwas eingeladen hat. Wir beschlossen den früh begonnen Tag und die Nähe zur Innenstadt zu nutzen und nahmen uns vor, uns statt unseres alltäglichen Müslis ein Essen in einem Cafe zu gönnen.
    Ystad ist eine gemütliche und idyllische Kleinstadt, in der sich jeder zu kennen scheint. Nach einem ausführlichen Frühstück in einer Konditorei nutzten wir die Zeit noch etwas durch die Innenstadt zu schlendern. Danach ging es wieder zurück zum Hafen wo wir uns vor der anstehenden Fahrt in dem Fischrestaurant unserer Retter vom Vorabend stärkten.
    Nach einer vier stündigen Autofahrt, inklusive mehrerer Pausen…Kalle war nicht so nach Auto fahren…kamen wir an einem kleinen und abgeschiedenen Campingplatz direkt am See an. Außer uns waren noch 6 andere Camper da. Wir platzierten unseren roten Flitzer etwas abseits, da vorauszusehen war, dass das Abendritual nicht ganz lautlos von Statten gehen würde. Seit drei Jahren gab es wohl kaum noch Mücken, aber dieses Jahr wäre es ganz schlimm…so wurden wir begrüßt und dankten still unserer Investition in ein Fliegengitter am Seiteneingang des Autos. Der Campingplatz Törestorps Camping ist direkt am See gelegen, gleich bei einer Badestelle mit Steg. Wir schauten genau westwärts und hatten ein tolles abendliches Sonnenuntergangsspektakel. So schön ist Schweden….
    Kalle hat an dem Morgen sein Repertoire an Tönen überraschend erweitert…dem Papa zu folge brabbelt er ein Papapapa…die Mama versteht nur blablabla. Aber so bleibt es wahrscheinlich …jeder versteht nur das was er will 😉

    Empfehlung: Fliegengitter am Auto!!!!

    Highlight: Der Campingplatz Törestorp Camping

    Lowlight: Die gefühlt nicht enden wollende Autofahrt

    TFI: 6

  • Strandtag

    Am nächsten Tag besuchten wir den empfohlenen Fahrradladen, ABC Kids, und waren erfolgreich. Dann nutzten wir die Zeit ein paar Sachen zu räumen und den benachbarten Strand unsicher zu machen. Am nächsten Tag sollte es ja weiter gehen.
    Spontan hatte ich auf der Fahrt gen Kopenhagen einen ehemaligen Schulkameraden angeschrieben, der sich mittlerweile in Kopenhagen niedergelassen hatte. Und tatsächlich meldete er sich. Allerdings kam für ein Treffen nur der nächste Tag in Frage und so verlängerten wir spontan unseren Aufenthalt um einen Tag.

  • Kein schöner Land

    Eigentlich war der Plan nach schnellem zusammenpacken bis nach Ribe in Dänemark zu fahren. Leider gestaltete sich das Ganze doch als längere Beschäftigung und so kam es, dass Kalle schlafend Bremen erkundet hat, während Uwe fleißig ein- und verpackt hat. Als wir dann endlich bereit im Auto saßen hieß es zwei Stunden Stau bei Hamburg….Also sollte der Länderwechsel doch noch nicht an diesem Tage geschehen und so entschieden wir uns kurzfristig einen Campingplatz in Glücksburg, direkt an der Ostsee, anzufahren und zwei Nächte dort zu verbringen.

    Empfehlung: Bevor es auf solch eine Reise geht…üben!

    Highlight: Kalles neue Werder Bremen Lätzchen (Breiverteidiger und Lätzchenwart 🙂 )

    Lowlight: Stau

    TFI: 6