
Leider stellte sich am Morgen heraus, dass wir anscheinend nicht nur Kalle in seinem Zelt sicher vor stechenden Insekten geschützt hatten, sondern auch einige von letzterer Spezies vor ihren Artgenossen getrennt im Zelt eingeschlossen hatten. Zumindest schaute uns morgens ein viel zu waches (für die Uhrzeit) grinsendes Gesicht mit roten Punkten bestückt an…ohjee…aber Kalle schien das keineswegs zu stören.
Da wir die letzten Tage immer nur Katzenwäsche…wer kennt das nicht noch aus Kindertagen….bei Kalle gemacht hatten, war mal wieder eine gründliche Reinigung dran. Nachdem wir die letzten Male gebadet hatten, versuchten wir es dieses Mal mit der Dusche. Das Ergebnis war ganz gut…aber der Weg dorthin war beschwerlich und mit vielen Tränchen benetzt.
Dann ging es los gen Norden. Pünktlich vor unserem ersten Halt, einem Elchpark. Wir wollen Schweden ja nicht verlassen ohne den berühmten Waldbewohner gesehen zu haben. Einige würden jetzt sagen, dass wir ja gar nicht so weit hätten fahren müssen, da in unserer Gegend ja immer mal wieder ein Elch auftaucht. Aber die Wahrscheinlichkeit einen im Elchpark zu treffen, überzeugte uns den Park aufzusuchen…und wir haben Elche gesehen 😀
Dann ging es weiter Richtung Västervik. Da es laut unserer Apps keine passenden Stellplätze vor Ort gab, sind wir vorher abgebogen. Ziel war ein Stellplatz mal wieder am Hafen. Der Ort hatte etwas mystisches…alles wirkte verlassen…eine Minigolfanlage halb zerfallen, ein mit Unkraut übersäter Tennisplatz. Auch die Leute, die wir getroffen haben, passten ins Konzept. Das die Zeit hier stehengeblieben ist wurde untermauert durch den Fakt, dass man tatsächlich die Duschen nur mit alten 5 Kronen Stücken bedienen konnte.
Wir haben den Ort, den wir uns noch mit einem deutschen Aussteiger und einem Schweden teilten genutzt, um die angefallenen Wäsche zu waschen.
Morgen geht es noch etwas mehr in den Norden. Was uns bis jetzt schon aufgefallen ist, ist dass die Stellplätze immer teurer werden.
Eigentlich war ja auch der Plan sich mal irgendwo hinzustellen, allerdings ist es gar nicht so einfach in den Gegenden, wo wir unterwegs sind, das Jedermannsrecht einzulösen. Überall, wo man sich vorstellen könnte zu stehen, ist ein Verbotsschild aufgebaut oder kostet dann doch.












Empfehlung: Auch die Google Suche nach Camping nutzen.
Highlight: Gewaschene Wäsche.
Lowlight: Stellplatz und das Wetter (es hat geregnet).
TFI: 6





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